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Bauablauf

Die Landeshauptstadt Saarbrücken plant, den Umbau des Ludwigsparkstadions bis Februar 2020 zum Abschluss zu bringen. Seit September 2017 hat der Gebäudemanagementbetrieb (GMS) der Landeshauptstadt weitere Aufträge vergeben, im Oktober 2017 wurde das Büro Wenzel&Wenzel mit der Bauleitung beauftragt. Das Büro hat einen optimierten Bau- und Zeitenplan für den Umbau des Stadions erarbeitet. Nach den Planungen soll das Stadion bis Februar 2020 fertig sein. Den geplanten Bauablauf bis zum fertigen Stadion zeigen die folgenden Grafiken.

Auftrag für Bau der Tribünen an Peter Gross Bau vergeben

Der Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Oktober 2018 entschieden, den Bau der vier Tribünen an die St. Ingberter Baufirma Peter Gross zu vergeben. Anfang Dezember beginnt die Firma mit vorbereitenden Tiefbau- und Kanalarbeiten für den Bau der Tribünen, ab April 2019 erfolgt die Montage der Tribünenfertigteile im Stadion. Zunächst wird die Osttribüne errichtet, dann folgen der Unterrang der Nordtribüne und die Südtribüne. Zuletzt soll die West-Tribüne montiert werden. Bis Oktober 2019 sollen die neuen Tribünen stehen, danach müssen die Stahlkonstruktionen und die neuen Dächer installiert werden.

Sobald der Bau- und Zeitenplan zwischen der Bauleitung und den beauftragten Firmen abgestimmt ist, werden die Informationen dazu in den Grafiken auf dieser Webseite aktualisiert.

Stadt stellt klar: Polizei-Wache für Ludwigspark-Stadion wurde nicht vergessen

Die Landeshauptstadt stellt klar, dass sie die Bedürfnisse der Polizei im Zuge der Sanierung des Ludwigspark-Stadions von Beginn an bedacht hatte. „Die für die Polizei benötigten Räumlichkeiten für den Betrieb eines Stadions sind in der Planung wie mit der Polizei abgestimmt im Stadion vorgesehen. Die Polizei hatte 2015 den genehmigten Planungen für den neuen Ludwigspark auch zugestimmt. Wir hatten mit der Polizei auch über eine eigene Wache als eigenständiges Gebäude auf dem Gelände des Stadions gesprochen. Der Wunsch nach einer solchen Wache wurde von Seiten der Polizei allerdings erst Ende 2017 konkret. Wir erachten die Wache durchaus als sinnvoll, haben aber zugleich darauf hingewiesen, dass die Kosten nicht im Budget abgedeckt sind. Eine schriftliche Anfrage ans Innenministerium, ob es die Kosten übernimmt, ist bisher unbeantwortet geblieben“, erklärt Baudezernent Professor Heiko Lukas am 19. Oktober 2018.

Ausschreibungen für den Innenausbau des Funktionsgebäudes veröffentlicht

Der Gebäudemanagementbetrieb der Landeshauptstadt Saarbrücken hat Mitte September weitere Ausschreibungen für den Ausbau des Funktionsgebäudes auf dern Weg gebracht. Handwerkerleistungen wie Heizung und Klima, Lüftungsanlagen sowie Sanitäranlagen wurden auf den Weg gebracht.
Link zu den Ausschreibungen

Grundstein für das neue Funktionsgebäude im Ludwigsparkstadion ist gelegt 

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat am Mittwoch, 22. August, gemeinsam mit Professor Dr. Frank Hälsig, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Saarbrücken, Philipp Gross, Geschäftsführer der Peter Gross Bau Holding GmbH, und Fans des 1. FC Saarbrücken den Grundstein für das neue Funktionsgebäude des Ludwigsparkstadions gelegt. Eine Urkunde, eine Fahne und einen Fanschal des 1. FC Saarbrücken, Informationen der mit dem Bau beauftragten Firma sowie aktuelle Tageszeitungen haben OB Britz und die Beteiligten in die Zeitkapsel gelegt, die in dem Grundstein vermauert wird. Die Urkunde beschreibt die Historie des Stadions und Höhepunkte wie die Spiele der saarländischen Nationalmannschaft oder den legendären 6:1 Erfolg des 1. FC Saarbrücken gegen den FC Bayern München in der Bundesliga-Spielzeit 1976/77. Die Urkunde geht auch auf die langwierige Entscheidungsphase bis zum Beginn der Arbeiten und den Baustopp 2017 ein, der wegen Kostensteigerungen und Finanzierungsproblemen verhängt werden musste.

Anpassungen im Bauablauf, Zusammenfassung von Ausschreibungen

Am Donnerstag, 5. Juli, hat Baudezernent Prof. Heiko Lukas gemeinsam mit der Bauleitung der Firma Wenzel&Wenzel über Anpassungen im Ablauf beim Umbau des Ludwigsparkstadions informiert. Im Zuge der detaillierten Ausarbeitung der Planungen haben sich Änderungen für den Bauablauf ergeben, die sinnvoll und effektiv sind. Das hängt unter anderem mit der bereits erledigten Kampfmittelsondierung im Bereich der künftigen Westtribüne zusammen. Bei der Kampfmittelsondierung, die Ende Februar begann, wurden Anomalien festgestellt. Daraufhin wurde der Bereich der Westtribüne großflächig ausgehoben und von Altlasten befreit. Damit wurde das Baugrundrisiko ausgeräumt. Das war ein Grund dafür, die beiden ursprünglich getrennt geplanten Ausschreibungen für die Tiefgründung sowie der Bohrpfähle der Westtribüne und mit der Ausschreibung für die Betonfertigteile der Tribünen zusammen zu führen. Außerdem gab und gibt es zwischen beiden Gewerken verschiedene Schnittstellen, die in einer Ausschreibung effizienter umgesetzt werden können und der mit den Arbeiten beauftragenden Firma die Umsetzung erleichtert.

Zudem wird auch die geschlossene Bande, die den Innenraum des Stadions umlauft, in das rund 380 Seiten umfassende Leistungsverzeichnis der Ausschreibung  aufgenommen, ebenso weitere im Stadion notwendige Treppenanlagen. Die Fundamente für die Tribünen sind auch Bestandteil der Ausschreibung. Die europaweite Bekanntmachung der Ausschreibung erfolgte am 20. Juli. Hier können Sie die Ausschreibung abrufen.

Ausschreibung Gründung Westtribüne mit Ausschreibung Tribünen zusammen gefasst

Dadurch, dass diese umfangreiche Ausschreibung nun im Juli veröffentlich wird, beginnen die Arbeiten an den Tribünen erst im Oktober. Dann werden direkt die Arbeiten der Fundamente an der Osttribüne starten sowie die Gründungs- und Bohrpfahlarbeiten für die Westtribüne. Im November und Dezember werden die Fundamente des Unterrangs der Nordtribüne gebaut. Neu ist, dass mit der Osttribüne begonnen wird, zunächst war vorgesehen mit der Westtribüne anzufangen. Dieser gedrehte Bauablauf bei den Tribünen ist auch der Innenraumbande geschuldet. Die Bauleitung wird nun die Tribünen von Ost nach Nord  und dann im Westen errichten lassen. Dadurch können im Einklang mit dem Tribünenbau auch die Ecken und die Innenbande hergestellt werden, ebenso Vorrichtungen wie das Fundament und Leerrohre für eine Anzeigetafel.

Insgesamt  haben die Änderungen im Bauablauf keine Auswirkung auf das geplante Fertigstellungsdatum des Ludwigsparks Februar 2020.

Fans des 1. FC Saarbrücken bei der Grundsteinlegung zum Umbau des Ludwigsparkstadions am 22. August 2018

Fans des 1. FC Saarbrücken bei der Grundsteinlegung zum Umbau des Ludwigsparkstadions am 22. August 2018

Übersicht über die einzelnen Bauarbeiten beim Umbau des Stadions

Hangsicherung hinter der Nordtribüne, 9.5.18

Hinter der Nordtribüne wurden wie geplant von Januar bis Mai 2018 die Arbeiten zum Rückbau und zur Sicherung des Hangs durchgeführt. Dadurch wurden Flächen gewonnen, die für die Feuerwehrumfahrung notwendig sind. Außerdem werden in diesem Bereich voraussichtlich ab Ende 2018/Anfang 2019 die Gebäude für die Kioske und die WC-Anlagen errichtet.

Zur Herstellung des Bereichs mussten die beauftragten Firmen auf einer Fläche von circa 3000 Quadratmetern rund 3500 Kubikmeter Erd- und Felsmassen ausheben, entsorgen beziehungsweise verschieben. Anschließend wurde der Hang hinter der Nordtribüne mit einer Spritzbetonwand auf einer Länge von rund 81 Metern abgefangen. Die Arbeiten wurden Ende Mai abgeschlossen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 360.000 Euro. 

Im Bereich der neuen Westtribüne wird der Untergrund nach Kampfmitteln untersucht

Die künftige Westtribüne wird aufgrund der Bodenverhältnisse auf Pfählen gegründet. Diese Pfähle mit einem Durchmesser von 0,6 bis 0,8 Meter werden bis zu 15 Meter tief in den Boden gebohrt und mit Beton ausgegossen. Sie dienen als Fundament der Westtribüne.

Um diese Pfahlgründung gefahrlos durchführen zu können, muss zuvor der Boden in gleicher Tiefe auf Kampfmittel untersucht werden. Daher wurden Ende Februar an 30 Bohrpunkten im Bereich der künftigen Pfähle schlanke Bohrlöcher hergestellt und der Boden mit Sensoren auf Kampfmittel untersucht. 

Bei den Bohrungen sind durch die Sensoren Ausschläge auf Metallgegenstände aufgetreten. Daher wurde der Grund genauer untersucht wird, um eine Kampfmittelfreigabe durch die Fachfirma zu erhalten. Inzwischen konnten die Arbeiten abgeschlossen werden, der Grund ist kampfmittelfrei. Damit kann die Pfahlgründung für die Westtribüne angegangen werden.

Mitte Juni ist der Abriss des Unterrangs der Nordtribüne abgeschlossen. (20.6.2018)

Die Firma Hartsteinwerk Gihl GmbH aus Eppelborn hat den Abriss der Unterrangs der Nordtribüne durchgeführt. Am 6. Juni 2018 hat die Firma mit den Arbeiten begonnen, bis Mitte Juni war der Abriss beendet. Danach wurde vor Ort der Abriss zerkleinert und abtransportiert. 

Bau der Fundamente für das neue Funktionsgebäude

Für den Bau des Funktionsgebäudes, das Herz des neuen Stadions, hat der Werksausschuss des Gebäudemanagementbetriebs am 26. April den Auftrag an die Firma Peter Gross GmbH aus St. Ingbert vergeben. Mitte Mai 2018 hat die Baufirma mit der Einrichtung der Baustelle begonnen, Container und Baukräne aufgestellt. Inzwischen laufen die Arbeiten für den Hochbau des 96 Meter langen und 16 Meter breiten Herzstücks des neuen Stadions. Nachdem die Fundamente betoniert wurden, hat die Baufirma Ende Juni die Bodenplatte gegossen. Weiter geht es nun mit dem Hochziehen der Wände, damit Stockwerk für Stockwerk gebaut werden kann.  Allein für die Bodenplatte werden  410m³ Beton verarbeitet. Für den Bau des Funktionsgebäudes sind rund 500 Tonnen Stahl notwendig.

Der Saarbrücker Stadtrat hat in seiner Sitzung am 30. Oktober 2018 entschieden, die St. Ingberter Baugruppe Gross mit dem Bau der vier Tribünen zu beauftragen. Im Dezember 2018 beginnen vorbereitende Tiefbau- und Kanalarbeiten für den Bau der Tribünen, ab April 2019 erfolgt die Montage der Tribünenfertigteile im Stadion. Zunächst wird die Osttribüne errichtet, dann folgen der Unterrang der Nordtribüne und die Südtribüne. Zuletzt soll die West-Tribüne montiert werden. Bis Oktober 2019 sollen die neuen Tribünen stehen, danach müssen die Stahlkonstruktionen und die neuen Dächer installiert werden.